Informationen
Am 28. September 2024 fand die 14. Innungswanderung der Metall-Innung Oberes Elbtal statt. Dieses Jahr trafen sich 23 Wanderfreunde in Altenberg. Der erste Stop war die Sommerrodelbahn, dort hatten Groß und Klein trotz Regen viel Spaß. Danach setzten wir die Wanderung in Richtung Kahleberg fort. Ab und zu lies sich sogar die Sonne blicken. Auf dem Kahleberg angekommen, wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt und wir legten eine Rast ein. Bei den eher kühlen Temperaturen schmeckte sorgar der erste Jagertee und Glühwein.
Der Kahleberg ist mit 905 Metern die dritthöchste Erhebung im Osterzgebirge und zugleich der höchste Berg im sächsischen Teil dieses Gebirgszuges.
Nach der kleinen Stärkung setzten wir die Wanderung fort in Richtung "Altes Raupennest" wo wir die Wanderung bei Kaffee und Kuchen ausklingen liesen.
Zum diesjährigen Hoffest lud die Innung seine Mitglieder, Altmeister und Kooperationspartner zu einer Schifffahrt auf der Elbe ein.
Bei sommerlich heißen Temperaturen startete das Schiff von Pirna in Richtung Kurort Rathen, der Stadt Wehlen bis hin nach Königstein.
Bei kühlen Getränken, einem leckeren Grillbuffet und vielen schönen Gesprächen konnte man die Landschaft und den Sonnenuntergang genießen.
Bilder: MIOET
"Hinter Schloss und Riegel" - Die etwas andere Schlösserführung:
750 Jahre feinste Mechanik
Am 13.05.2024 nahmen einige Mitglieder der Innung an der Sonderführung "Hinter Schloss und Riegel" im „Dom zu Meißen“ teil.
Der Dom selbst wurde bereits im 13. Jahrhundert im Stil der hochgotischen Baukunst errichtet und besticht durch den in unserer Region sehr typischen Sandsteinbau. Die Patina, welche der Sandstein über die Jahrhunderte bildet, verleiht dem Bauwerk durch ihre dunkle Schwere eine mystische und zugleich monumentale Ausstrahlung. Überreste der verschiedenen Vorgängerbauten befinden sich unterhalb des heutigen Doms, die erste Burgkapelle aus Holz entstand im Jahr 968 n. Chr.
Der Rundgang startete in der rechteckigen Allerheiligenkapelle, welche durch schlichte Eleganz besticht, und führte über das historische Gewölbe des Dom-Museums über den Keller und weitere Räumlichkeiten bis hin zur Schatzkammer, welche sonst der Öffentlichkeit verborgen bleibt. In dem teilweise interaktiven Museum des Doms erhielten die Besucher in fünf mittelalterlichen Räumen interessante Einblicke in die über 1000-jährige Geschichte dieses religiösen Bauwerkes.
Das so genannte Lapidarium beherbergt zudem feinste Steinmetzkunst in Form von Wasserspeiern, Skulpturen und Kapitellen, welche die Besucher zum Staunen brachten.
Zur Sicherung von religiösen und weltlichen Kostbarkeiten wie Reliquien, Büchern, Dokumenten, Gewändern und des damaligen Domschatzes wurden die Türen des Doms seit jeher mit den verschiedensten Schlössern geschützt.
Während unserer Sonderführung ließ es sich die Domführerin nicht nehmen, die unterschiedlichsten detaillierten Schließmechanismen zu demonstrieren und deren Funktionsweisen zu erläutern. Diese vorgestellten Hochleistungen der mittelalterlichen Schmiedekunst sorgte für großes Interesse und Verblüffung.
Fotos: MIOET





















