Historie

Metall-Innung Oberes Elbtal

gegründet am Donnerstag, den 04.April 1991 in der Ausbildungsstätte Großenhain der Handwerkskammer des Regierungsbezirkes Dresden durch 116 Delegierte der Fachgruppen.

Die Vorbereitung der Innungsgründung leisteten die 405 Handwerksmeister der Fachgruppen Schlosser, Schmiede, Maschinenbauer, Werkzeugmacher, Dreher, Mechaniker und Feinmechaniker der ehemaligen Kreise Dresden Stadt, Dresden Land, Freital und Dippoldiswalde, die am 29. März 1990 in Dresden Bühlau den Metallgewerbeverband Dresden e.V. gründeten.

Die Metall-Innung Oberes Elbtal ist Mitglied im Fachverband Metall Sachsen

Auf Vorschlag des Obermeisters der Maschinenbauer Dresdens, Georg Henke, wurde zum Zwecke der persönlichen Identifikation des Mitgliedes mit seiner neugegründeten Familie, der Innung, dieser der Name

Metall-Innung Oberes Elbtal

gegeben. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig.
Die Innung wurde am 05.April 1991 als 132. Innung von der Handwerkskammer des Regierungsbezirkes Dresden bestätigt.
Die Metall-Innung Oberes Elbtal wurde mit dieser Bestätigung und ihrem Antrag zum Beitritt in die damalige Krankenkasse des Handwerks und den weiteren 6 Innungen:

  • Innung des Buchbinderhandwerks Dresden
  • Innung des Fleischerhandwerks Dresden
  • Innung der Musikinstrumentenbauer Dresden
  • Innung des Radio- und Fernsehmechanikerhandwerks Dresden
  • Innung des Zimmererhandwerks Dresden

durch Bestätigungsschreiben des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie vom 21.August 1991

Gründungsinnung für die Innungskrankenkasse Dresden.


Die dafür zur 2. Innungsversammlung am 13.06.1991 im Raum III der Mensa der TU Dresden erforderliche Abstimmung durch die Innung und ihren Gesellenausschuss ergab folgendes Abstimmungsergebnis:

  • Stimmberechtigte waren 97 Anwesende
  • für die Gründung stimmten 87 Anwesende
  • dagegen stimmten 10 Anwesende

Die 116 Delegierten zur Gründungsversammlung wählten aus ihren Reihen den Vorstand und den Geschäftsführer.
Die Vorstandsmitglieder der ersten Wahlperiode:

Obermeister:

  • Peter Made, Dresden, Schlossermeister

stellv. Obermeister:

  • Klaus Berger, Freital, Maschinenbauermeister

stellv. Obermeister:

  • Lothar Seurich, Moritzburg, Schlossermeister

Beisitzer:

  • Winfried Gwiasda, Dresden, Maschinenbauermeister
  • Hans-Jürgen Prietzel, Dresden, Schlossermeister
  • Horst Funke, Moritzburg, Schmiedemeister
  • Alexander Friedrich, Dresden, Schmiedemeister
  • Heinz Hofmann, Dresden, Feinmechanikermeister

Geschäftsführer Wolfgang Herrmann, Dresden
Der Innung lag von Beginn an für seine Betreuungsaufgaben für alle Mitglieder ein Arbeitsprogramm vor, das vom Obermeister der Maschinenbauer Dresden Georg Henke erarbeitet wurde. Es ist bis heute die Grundlage der Arbeit in der Innung für jedes Mitglied.

  • Vertretung der Interessen der Meister und Betriebsinhaber gegenüber Verwaltungen, Behörden und Gewerkschaften
  • wirksame Mitarbeit bei Tarifverhandlungen und Steuerfragen
  • Hilfe in Berufsausbildungsfragen, die wieder verstärkt auf uns zukommen
  • Beratung bei Betriebsgründung, Betriebsführung, Wirtschafts- und Technologieproblemen
  • Rechtsberatung und Rechtsvertretung
  • Pflege handwerklicher Traditionen, des Gemeingeistes und der Geselligkeit
  • Auftragsvermittlung, Unterstützung bei Einkauf, Vertrieb und Messen
  • Bekämpfung von Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft
  • Partner bei der Bildung von Innungskrankenkassen
  • Information der Mitgliedsbetriebe durch eigenständiges Publikationsorgan über Verordnungen - Trend - neue Technologien - Messen und auch Jubiläen
  • Förderung des Genossenschaftswesens

Schließen wir uns zusammen - gemeinsam bekommen wir die Zukunft in den Griff!

So waren wir beteiligt an der Erarbeitung des Sächsischen Vergaberechts und seiner Durchführungsverordnung in der AG "Vergabewesen" beim Verband der Sächsischen Wirtschaft sowie für das Forderungssicherungsgesetz.

Innungsmitglieder verwenden die preisgünstigen Bürgschaften für die Bauausführungen als Sicherheit für ihr Kunden, die in dieser Weise nur ihm zur Verfügung stehen.

Innungsmitglieder können innerhalb ihres Fachverbandes Metall Sachsen auf Dienstleistungen in Betriebswirtschaft, Technik, Recht, Aus- und Weiterbildung zurückgreifen.

Die Innung stellt Mitglieder für die Meisterprüfungsausschüsse ihrer Gewerke, für den Aufgaben-erstellungsausschuss des Fachverbandes Metall Sachsen, um stets die aktuellen Ansprüche der Kunden an jede Form der Bauausführung auf der Grundlage der VOB und der Sächsischen Bauordnung in das Niveau der Aus- und Weiterbildung zu verantworten.

Ein Lohn dieser ehrenamtlich geleisteten Arbeit für die Ausbildung ist z.B. die Gewinnung der Junggesellen als Bundessieger im Leistungswettbewerb.

Mit seinem Innungsbeitrag gewährleistet das Mitglied somit seinen Zugriff auf alle Leistungen, die die Innung als Familie des Handwerkers seinem "Familien-Mitglied" gewährt. Er finanziert auch die notwendige Facharbeit seiner Branche, die vom Gesetzgeber verlangt werden und sich in Normen aller Art, in den Meisterberufsbildern in den Prüfungsaufgaben für die Gesellenprüfungen usw. wiederfinden.
Von den 7 Landesfachgruppen des Fachverbandes stellt die Innung mit den Kollegen

  • Christoph Anders Metallbau
  • Falk Walther Stahlbau/ Schweißen
  • Hans-Jürgen Knöspel Schließ- und Sicherungstechnik
  • Wolfram Ehnert Metallgestaltung

allein 4 Landesfachgruppenleiter, so dass der Stand der Technik in diesen Branchen in Deutschland umgehend den Innungsmitgliedern zur Kenntnis gelangt und umgekehrt, Erfahrungen aus Fachbetrieben über Zuarbeit an unsere Landesfachgruppenleiter in die Arbeit der Bundesfachgruppe der Branche und damit in Normenausschüsse einfließen.

Die nutzbaren Dienstleistungen überschreiten ein Mehrfaches des Innungsbeitrages.
Das macht den Sinn einer Mitgliedschaft in der Fachorganisation aus, die die Mitglieder stets in voller Eigenverantwortung gestalten.

Dass das weiterhin in dieser Wahlperiode 2010 - 2015 so sein wird, wird durch den von den Innungsmitgliedern am 30.11.2009 neu gewählten Vorstand gewährleistet.

Die Innung ist offen für jeden Meisterbetrieb, der die Wärme der Familie, seiner Innung, für sein handwerkliches Unternehmertum braucht. Die hier zu findende Kollegialität und der Raum für aktive fachliche Mitarbeit ist für jeden modernen Meister nicht nur ein fachlicher sondern auch finanzieller Gewinn.

Um unsere Interessen als handwerkliche Unternehmer 1990 wie auch in den Folgejahren mit Erfolg weiterhin vertreten und einfordern zu können, gilt weiterhin.

Schließen wir uns zusammen - gemeinsam bekommen wir die Zukunft in den Griff!

Metall-Innung Oberes Elbtal - Eine starke Gemeinschaft

Die Betriebe der Metall-Innung Oberes Elbtal setzen Akzente im privaten und öffentlichen Baubereich.
Aber auch unzählige industrielle Planungs- und Fertigungsstätten tragen die Handschrift unserer Mitgliedsbetriebe.
Gerne stehen Ihnen diese für die Beratung und Ausführung bei der Verwirklichung Ihrer Wünsche zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns!

Metall-Innung Oberes Elbtal

Reicker Str. 9
01219 Dresden

Tel.:  0351 272 99 150
Fax.: 0351 272 99 151

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